Fünf Dächer, neun Böden

Was man sieht

Ein Empfangspavillon, vier Säle über den Mosaiken, ein Modell und die Ebene ringsum.

Architektur

Pavillons, kein neuer Palast

Das Museum ahmt Rom nicht nach. Es setzt fünf Volumen aus Holz, Stampflehm und Glas über die Böden, hoch genug zum Gehen, dunkel genug, damit die Tesserae ihre Farben behalten.

Der Empfangspavillon trägt das Modell der Villa und einen zwölfminütigen Film. Von dort führt ein Kiesweg zu den vier Sälen.

Man bewegt sich auf einer Glasrampe. Man tritt nicht auf die Mosaiken. Man schwebt nah genug, um die Tesserae zu zählen.

Der Rundgang

Rechnen Sie zwei Stunden, ohne Eile. Die Säle besucht man nicht in Unordnung: die Erzählung geht von der Geometrie zum Mythos.

Empfangspavillon

Modell der pars urbana, Film, Garderobe. Zuerst versteht man den Maßstab: 200 Meter Fassade, 16 Hektar.

Pavillon I

Östliches Triclinium, Lorbeerblätter, Fragment des westlichen Tricliniums. Eintritt in die Villa durch die Empfangsräume.

Pavillon II

Triton und Labyrinth. Mythos und Meer. Die verwundetsten Fragmente, und unter den schönsten.

Pavillons III und IV

Ländlicher Zug, Quadrate und Rauten, dann die Götter der Woche. Das Gut, der Kalender, der Himmel.

Pavillon V

Achilleus auf Skyros, nur an den Tagen des offenen Denkmals und bei Führungen.

Erhaltung

Hélène Vuilleumier

Konservatorin des Ortes. Archäologin, sie hat die letzte Kampagne zur Festigung der Pavillons geleitet und führt das Klimajournal der Böden.

In dieser Demo öffnet ihr Konto die volle Museumsverwaltung: Seiten, Medien, Team.

Vermittlung

Marc Dutoit

Kulturvermittler. Er führt Schulklassen und die samstäglichen Rundgänge. Er schreibt die Seiten nicht: er liest sie mit den Besuchern.

In dieser Demo hat sein Konto eingeschränkte Rechte: sehen, kommentieren, nicht veröffentlichen.

Besuchsnotizen

Man erwartet ein kleines Dorfmuseum. Man geht mit dem Gefühl, eine Villa durchquert zu haben.

Clara M.

Besuch im August

Die Kinder haben zwanzig Minuten nach Mars gesucht. Wir kamen vom Labyrinth nicht weg.

Familie Borel

Sonntag im Juni

Die Stille unter dem Holzdach ist die Tesserae wert. Selten in der Schweiz ein Ort so genau.

N. T.

Architekt, Lausanne

Kommen

Geöffnet von Mai bis Oktober. Parkplätze am Beginn des Wegs. Bahnhof Orbe, dann zwanzig Minuten zu Fuß, oder Postauto.