170
n. Chr., Höhepunkt der Villa
Boscéaz
Hier spricht der Boden noch. Die Tesserae haben die Villa nicht verlassen: man durchquert sie wie einen Raum, zwei Jahrhunderte nach Christus.
Eine palastartige Villa, sechzehn Hektar Land, Böden unter den bemerkenswertesten des Reiches.
170
n. Chr., Höhepunkt der Villa
9
erhaltene Mosaiken
16 ha
ländliches Gut
200 m
Wohnfassade

Urba
Um 160–180 erhebt sich in Boscéaz, zwei Kilometer von Orbe, eine gewaltige Villa rustica. Lusthöfe, Privatthermen, ein Mithräum und Säle, gepflastert wie ein Palast.
Bei den alamannischen Einfällen zerstört, dient das Gut im Mittelalter als Steinbruch. Die Mosaiken bleiben. Ab 1841 werden sie wiederentdeckt.
Heute schützen fünf Pavillons sie in situ. Man hat sie nicht ins Museum getragen: man hat das Museum um sie gebaut.
Die Böden

Pavillon IV

Pavillon II

Pavillon II
Fünf Pavillons, ein Modell, Museumstille. Rechnen Sie zwei Stunden. Die Mosaiken warten nicht: sie sind schon da.